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Um hier einfach nochmal einbisschen auf der Partikel/Echtzeit-3D Geschichte rumzuhacken, hab ich grad diesen interessanten Artikel gefunden: Procedural City.  Da hat doch tatsächlich einer eine Stadtszene geschaffen, nur per mathematischen algorythmen und mit hilfe von  OpenGL, Es wäre wirklich so ein mächtiges Tool. Schade unterstützt Ventuz kein OpenGL, sonst wäre das was, um mal in eine Ventuz-Show eingebunden zu werden! Geschweige denn mein Lieblings-Medienserver.

Meshmerizers

…sollte eigentlich ja  mein Mediaserver schon lange können. Meshmerizer hab ich mir heute im iTunes Store gekauft, und mich wirklich mal wieder gefragt, warum keiner der drei „grossen“ Mediaserver solche Audio-getriebenen Bildgeneratoren zur Verfügung stellt. Oder ein kleines Partikelsystem womit man ja noch mehr einflussmöglichkeit hätte. Mit den in den Mediaserver verbauten Grafikkarten sollte das ja eigentlich kein Problem darstellen. Wer braucht eigentlich 8 Layer Full-HD? Vielleicht sollte mal das Rennen um verwendbare Layers in diese Richtung gehen. Audioreaktive Generatoren, Partikelengines, 3D Engines,

Auf meinem Mac steht auf jedenfall schon seit Jahren ein Tool zur Verfügung, dass einem wirklich unglaubliche Möglichkeiten eröffnet, der Quartz Composer. Ich nehme mal an, so was ähnliches gibts uter Windows auch, ich kenn da zwar nichts vergleichbares, aber es wäre sicher machbar, oder es gibts schon. Hier zb ein Liveset, das Video und audiogetrieben Quartz-Composer sets per VDMX verbindet… sowas will ich auch können. Martin, Green Hippo, Coolux? Are You listening?

Maxedia-PRO_in-flightcaseBei einem letzten Job konnte ich mit einer Maxedia arbeiten, die bereits die neueste Version der Software drauf hatte, die Version 4.

Martin brüstet sich ja damit, dass sie die Engine komplett neu geschrieben haben. Und sie haben sich dazu auch genug Zeit genommen – über ein Jahr ist es her, dass es eine neue Version der Software gegeben hat. Ein Rewrite der Engine – also des Zentralen Elementes der Software – ist kein triviales Unterfangen. Es scheint ihnen aber  – teilweise – gelungen zu sein.

Kernstück dieses Umstieges ist die Abkehr vom WMV/AVI Datenformat und der grundsätzlichen Verwendung von H.264 als Codec. Dieser Codec ist ein sehr moderner Codec und im Gegensatz zum im WMV-Format verwendeten Propriätären VC1-Codec offengelegt und standardisiert. Dieser Umstieg zusammen mit der Möglichkeit, Quicktime-Movies verwenden zu können sit bereits ein grosser Schritt nach vorne. Allerdings nicht zu vergessen, dass der H.264 Codec ziemlich massive CPU-Power braucht. Dafür wird man mit einer wahnsinnig guten Qualität des Videocontents verwöhnt, da der H.264 wirklich ein universeller Codec ist- bei allen Datenraten ok. 

Auch endlich  drin: Pixelgenaue Darstellung der Videos – sprich – ein Video wird nicht mehr IMMER Skaliert, wie das bisher der Fall war, sondern  es ist möglich, pixelgenaue Inhalte zu fahren. Sehr begrüssenswert, da dies die absolut  unbrauchbarste Eigenschaft der Maxedia war.

Aber: H.264 ist zum komprimieren kein einfacher Codec – es gibt verschiedenste Einstellung, die man hierbei machen kann, welche nicht nur bei der Datenrate enden, es gibt Profile und Levels. Es ist zu hoffen, das Martin bald die notwenidgen Beschreibungen veröffentlicht, um die besten Ergebnisse zu erzielen – und wenn sie schon dabei sind, gibts vielleicht auch mal bald ein akkurates Usermanual, damit man weniger raten und mehr arbeiten kann.

Meine Versuche, einen Alphakanal in einem Bild zu verwenden, hat leider wieder nur zu einem unbefriedigenden Bild/Darstellung geführt. Die Einstellung von  „use mask“  führt zu einem sehr verpixelten Bild. Keine Ahnung was da noch falsch ist. Dies ist ESSENTIELL für einen Mediaserver in meinen Augen.

Leider wurden wesentliche Verbesserungen am Interface (noch) nicht umgesetzt. Warum ich bei einer Bedienoberfläche eines Mediaserver die Auflösungsgenauigkeit eines Reglers einstellen muss, in acht Schritten noch dazu, soll jemand verstehen, genausowenig kann ich einen Wert direkt eingeben – und DMX-Werte sind halt in den meistens fällen sehr undurchsichtig. Das wären kleine Änderungen, die schnell sehr hilfreich wären und es ist zu hoffen dass diese Veränderungen bald den Einzug in die Updates finden.

greenBestellt noch im alten Jahr … und noch immer nicht erhältlich.. der „mittlere“ Hippotizer namens Hippoportamus – ein Hippotizer in Laptopform. Offensichtlich mit einem kleinen Bug in der Engine/Grafikkartentreiber geplagt, dann mit Vistaproblemen, und jetzt noch immer mit Softwareproblemen. Auch wenn ich froh bin, dass die Jungs von Green Hippo das Produkt nicht rauslassen, bevor es wirklich, wirklich funktioniert… hoffe ich doch, dass es bald soweit sein wird. Versprochen ist es jedenfalls auf Mai. Damit kann ich endlich auch Shows vorproduzieren und ich denke auch, an Orten verwenden,  wo man sich bisher keinen Mediaserver leisten konnte. Und wenn grosse Hippos am Start sind,  wirds in Zukunft noch dazu „the Zookeeper to rule them all“ 🙂